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Obwohl es eine Vielzahl an verschiedenen Versicherungsarten gibt und innerhalb dieser Arten (zum Beispiel Haushaltsversicherung, Kfz-Versicherung, Lebensversicherung) auch unterschiedliche Optionen und Pakete angeboten werden können, gibt es doch bestimmte "Spielregeln", an die sich Versicherte und Versicherer zu halten haben.
Damit die Handhabung der Versicherungsträger vereinfacht wird, wurden die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, meistens als AVB abgekürzt, entwickelt und etabliert.
Dabei handelt es sich um die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um den Versicherungsabschluss. Beinhaltet sind beispielsweise die Rechte und die Pflichten des Versicherten und genauso sind die Rechte und die Pflichten des Versicherers, also des durch den Versicherungsagenten vertretenen Versicherungsunternehmens.
Neben den aufgezählten Rechten und Pflichten gibt es weitere Angaben, die in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen enthalten sind. Dazu zählt der Inhalt des Versicherungsvertrages, die Kündigungsmöglichkeiten und die Vertragsdauer.
Natürlich enthalten die Versicherungsverträge auch individuelle Vereinbarungen, die über die Allgemeinen Versicherungsbedingungen hinausgehen, doch diese decken viele typische Fragestellungen rund um den Abschluss einer Versicherung ab.
Das ist zweifelsohne eine Vereinfachung für die Versicherer, die nicht bei jedem Vertrag eigene Geschäftsbedingungen entwickeln müssen und die AVB bieten auch die Möglichkeit, dass unternehmensübergreifend gleiche Vertragsbedingungen gelten, was auch im Sinne der Versicherten ist.
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