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Sportlexikon: Startblock in der Leichtathletik

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Startblock: Hilfestellung beim Start der Sprinter

Bevor es den Startblock gab, stellten sich die Läufer in Laufrichtung mit gebückter Haltung auf und wenn der Startschuss erfolgt war, begannen sie zu laufen. Recht bald erkannten einige Athleten, dass sie schneller starten könnten, wenn sie aus einer gebückten Haltung sich aufrichten, weil dadurch noch mehr Dynamik entstehen kann. Die logische Folge war eine Einrichtung, um dies zu bewerkstelligen - der Startblock.

Der Startblock wird beim Sprint eingesetzt und besteht aus einer Leiste, die in Laufrichtung angelegt wird und zwei Auflageflächen für die Beine. Die linke Auflagefläche ist weiter vorne positioniert als die rechte, sodass die Schrittbewegung des Menschen nachgeamt werden kann. Der Sprinter stellt die Füße auf die Auflageflächen und stützt sich mit den Händen auf dem Boden der Laufbahn ab.

Damit hat der Startblock seinen wesentlichen Vorteil erreicht, weil es kein Abrutschen gibt. Bevor es diese Einrichtung gab, rutschten die Läuferinnen und Läufer oft weg und verloren Zeit beim Start oder es gab überhaupt einen Sturz. Seit den 1920er-Jahren gibt es die Startblöcke und mit ihrem Einsatz konnten sich auch die Startzeiten und damit die Zeiten insgesamt bei Sprintbewerbe deutlich verbessern.

Moderne Startblöcke gehen noch ein Stück weiter und ermöglichen es durch einen Mechanismus, mit dem sie verbunden sind, dass man erkennen kann, ob ein Frühstart ausgelöst wurde oder nicht.

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