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100 m Sprint in der Leichtathletik

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Leichtathletik-100 Meter: der Topsprint

Viele Distanzen beim Laufen im Rahmen der Leichtathletik verdienen große Beachtung, aber die 100 Meter-Distanz wurde zum Highlight und steht stets bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen im absoluten Mittelpunkt.

Dabei dauert der ganze Bewerb nicht einmal zehn Sekunden, aber genau darin liegt der Reiz für das Publiku, weil man der Frage nachgehen kann, wie schnell ein Mensch laufen kann. Langstreckenläufer wird man hier nicht vorfinden, denn beim 100 Meter Sprint geht es um Schnellkraft, wobei der Start nicht alles ist.

Beim Wettkampf über die 100 Meter lässt sich der Bewegungsablauf in verschiedene Phasen untergliedern. Zuerst folgt die Vorbereitung auf der Laufbahn und man nimmt am Startblock Aufstellung. Dann folgt der Start und der Sportler atmet aus und bringt Arme und Beine explosionsartig in Bewegung. Durch die gebückte Starthaltung kann er sich in einem Winkel von etwa 45 Grad nach oben strecken und erzeugt somit eine noch dynamischere Bewegung.

Dennoch ist ein schneller Starter nicht unbedingt auch ein Sieger, weil viele bekannte Sprinter waren auf den ersten 10 bis 20 Meter nicht die schnellsten, konnten die aufgebaute Geschwindigkeit aber länger und besser halten. Nach dem Start folgt die Beschleunigung. Dabei läuft der Sportler fast ausschließlich auf den Fußballen und berührt mit der Ferse den Boden fast gar nicht.

Die höchste Geschwindigkeit erreicht man üblicherweise bei einer Distanz von 60 Meter und das können schon Geschwindigkeiten von 40 km/h sein. In der Folge geht es darum, die Geschwindigkeit zu halten und den Geschwindigkeitsabfall so lange als möglich hinauszuzögern. Ab 80 Meter Distanz wird das immer schwieriger. Schließlich erreicht man die Ziellinie und der Sprint über 100 Meter ist abgeschlossen.

Die Herausforderung bei großen Bewerben besteht auch darin, dass man nicht einmal läuft, sondern einige Runde zu überstehen hat, ehe das Finale gelaufen wird. Somit braucht man auch Routine und Krafteinteilung, um im Finale noch seine Topleistung abrufen zu können.

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