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Es ist immer wieder zu beobachten, dass große Vereine mit Interesse die Entwicklung junger Spieler bei kleineren Vereinen mitverfolgen. Diese Vereine können talentierte Spieler finanziell nicht das Angebot machen, das die großen Vereine bieten können und so kommt es oft dann, wenn der kleinere Verein von den Qualitäten der Spieler profitieren könnte, zur Abgabe des Spielers an die großen und finanziell wesentlich stärkeren Vereine.
In Deutschland ist diese Entwicklung genauso zu beobachten wie in England, Spanien oder Italien. Selbst in Österreich holen große Vereine wie Austria oder Rapid Spieler, die in kleineren Vereinen ihr Talent unter Beweis gestellt haben, aber von dem Verein nicht die Angebote bekommen können, die sie sich vorstellen.
Es kommt also zum Vereinswechsel des talentierten Spielers, weil die Großvereine sich von seinem Können eine Verbesserung für die eigene Mannschaft erwarten und das bedeutet einen großen Verlust für den kleinen Verein, der wieder neue Spieler aufbauen muss. Zwar gibt es die Transfersumme, die teilweise entschädigt, aber die Spielqualität lässt sich mit dem Geld auch nicht immer ersetzen.
Zusätzlich gibt es in vielen Fällen das Ablösespiel. Manchmal auch mehrere. Unter einem Ablösespiel versteht man ein Freundschaftsspiel zwischen dem Verein, der den Spieler erworben hat und dem Verein, der ihn abgegeben hat, wobei das Ablösespiel meistens im Stadion des Abgebervereins stattfindet. Durch das Spiel entstehen Mehreinnahmen, die als Entschädigung für den Transfer gewertet werden können.
Aufgrund dessen, dass Ablösespiele meistens dann stattfinden, wenn der neue Verein des Spielers ein großer und damit attraktiver ist, sind die Einnahmen nicht zu unterschätzen.
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