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In der letzten Woche wurden zwei Umfrageergebnisse veröffentlicht, die das Befinden der Menschen in Österreich im Bezug auf die politischen Parteien hinterfragt haben. Die sogenannte Sonntagsfrage, also die Frage, wen man wählen würde, wenn am nächsten Sonntag Wahlen wären, ergibt ein fast einheitliches Bild der Umfragen, wobei die eine von Gallup im Auftrag der Tageszeitung "Österreich" erstellt wurde, die andere von Peter Hajek im Auftrag des TV-Senders ATV.
Gallup kommt zum Ergebnis, dass die SPÖ und die FPÖ mit jeweils 28 Prozent die Nase vorne haben, bei der Umfrage von Peter Hajek hat die SPÖ 29 Prozent, die FPÖ 27 Prozent Zustimmung in der österreichischen Bevölkerung.
Einig sind sich beide Umfragen aber im Hinblick auf die ÖVP, die jeweils mit 23 Prozent deutlich zurückliegt und auch nach dem Wechsel des Parteichefs keinen Trainereffekt aufweist, wie man dies in der Fußballersprache nach einem Trainerwechsel bezeichnet. Die Partei spricht die Menschen aktuell nicht so sehr an, die die beiden Konkurrenten und die Details aus dem Korruptions-Untersuchungsausschusses sind auch nicht gerade hilfreich, sind Parteikolleginnen und Parteikollegen durchaus involviert.
Bei den Grünen sind sich die beiden Umfragen auch recht einig. Peter Hajek kommt auf 13 Prozent, Gallup auf 14 Prozent. Ganz anders sieht es beim BZÖ aus, denn hier gibt es den größten Unterschied zwischen den beiden Ergebnissen. Hajek kommt auf 6 Prozent und Gallup auf 3 Prozent und das wäre im Falle einer echten Wahl wesentlich, weil mit drei Prozent Zustimmung würde das BZÖ nicht mehr in den Nationalrat einziehen können, mit sechs Prozent wäre man aber sicher im Nationalrat vertreten.
[wissenswertes.at / 26. März 2012]
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