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Regierungsparteien verlieren stark

Konsequenzen aus der Regierungskrise

Die Tageszeitung "Österreich" beauftragte das Gallup-Institut um eine Umfrage, wie es um die Zustimmung zu den österreichischen politischen Parteien bestellt ist, nachdem es in der Regierung Krisenstimmung gibt. Den gleichen Auftrag erteilte das Nachrichtenmagazin "Profil" an das Institut OGM.

In beiden Fällen befinden sich beide Regierungsparteien fast schon im freien Fall, wobei die Unsicherheiten sich alleine dadurch zeigen, wie groß die Werteunterschiede sind.

Denn Gallup kommt auf 31 Prozent für die ÖVP und 29 Prozent für die SPÖ, OGM auf 34 Prozent für die ÖVP und 32 Prozent für die SPÖ. Ungeachtet der Differenzen zwischen den beiden Umfragen zeigt sich, dass beide Parteien stark verlieren. Im Jänner gab es noch Umfragen, bei denen beide Parteien um die 35 Prozent an Zustimmung auf sich vereinen konnten. Wenn die Werte von Gallup stimmen sollten, dann wäre die SPÖ erstmals seit langem unter der 30-Prozent-Marke.

Die Gewinner sind natürlich die Parteien der Opposition. Gallup ermittelte für die Grünen 17 Prozent, für die FPÖ 15 Prozent und für das BZÖ 5 Prozent. OGM weist für die Grünen und die FPÖ 15 Prozent aus, für das BZÖ 4 Prozent.

Beide Institute ermittelten daher starke Anstiege für die Oppositionsparteien, selbst das BZÖ, das seit Monaten im Umfragetief war, kann dank der Regierungskrise punkten.

Fakt ist aber auch, dass bei etwaigen Neuwahlen, die seitens des ÖVP-Chefs Wilhelm Molterer gar nicht mehr so unrealistisch wären, weder die SPÖ noch die ÖVP mit Zugewinnen rechnen können. Und damit würde man sich nur schwächen, ohne bessere Optionen zu erhalten. Denn weder Schwarz-Blau noch Rot-Grün gehen sich aus, auch eine Schwarz-Grüne Option ist rechnerisch nicht möglich.

[wissenswertes.at / 1. März 2008]

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