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Harrachov - Weltcupstation im Skispringen

Nordisches Zentrum Tschechiens

Der tschechische Ort Harrachov gehört zu den Stammstationen des Weltcups im Skispringen. Aber auch in der Nordischen Kombination und beim Langlauf war man schon als Veranstalter erfolgreich gewesen.

Harrachov ist eine kleine tschechische Gemeinde mit etwa 2.000 Einwohners am Rande des Riesengebirges und in unmittelbarer Nähe der Staatsgrenze zu Polen. Durch das Skispringen ist Harrachov besonders bekannt geworden, weil seit 1981 hier regelmässig Sprungbewerbe durchgeführt werden. Zudem gibt es in Harrachov eine Flugschanze und das Skifliegen ist besonders beliebt, was Harrachov zusätzliche Bekanntheit bescherrte.

Doch in Harrachov gibt es auch Abfahrten und ein ganzes System von Langlaufloipen, sodass alle alpinen und nordischen Wintersportarten hier ihre Heimat finden können. Für Tschechien ist Harrachov auch wirtschaftlich daher im Sinne des Wintertourismus sehr bedeutsam und aufgrund der vielen Möglichkeiten ist die Gemeinde auch tatsächlich ein sehr beliebtes Reise- und Urlaubsziel im Winter.

Harrachov ist regelmässig Veranstalter von Skispringen im Rahmen des Weltcups. Seit der Premiere 1981 sind zahlreiche Bewerbe durchgeführt worden, unter anderem auch Skiflugveranstaltungen. 1992 fand in Harrachov die Weltmeisterschaft im Skifliegen statt. Martin Koch (Österreich) hält den Schanzenrekord auf der Großschanze mit 151 Meter, Matti Hautamaeki den Schanzenrekord auf der Flugschanze mit 214,5 Meter.

Ergebnisse Skifliegen 2008

1. Fliegen (nur ein Durchgang)

Platz 1: Janne Ahonen (Finnland)
Platz 2: Tom Hilde (Norwegen)
Platz 3: Anders Jacobsen (Norwegen)

2. Fliegen abgesagt

Siegerliste Skispringen Harrachov

2008 Janne Ahonen (Finnland) - Skifliegen
2005 Andreas Küttel (Schweiz)
2005 Jakub Janda (Tschechien)
2004 Adam Malysz (Polen)
2004 Janne Ahonen (Finnland)
2001 Adam Malysz (Polen) - Skifliegen
2001 Adam Malysz (Polen) - Skifliegen

1999 Janne Ahonen (Finnland)
1998 Janne Ahonen (Finnland)
1998 Janne Ahonen (Finnland)
1997 Masahiko Harada (Japan)
1996 Kazuyoshi Funaki (Japan)
1996 Primoz Peterka (Slowenien)
1996 Andreas Goldberger (Österreich) - Skifliegen
1992 Noriaki Kasai (Japan) - Skiflug-WM
1990 Dieter Thoma (BRD)

1989 Ole Gunnar Fidjestoel (Norwegen) - Skifliegen
1989 Jan Boklöv (Schweden)
1986 Matti Nykaenen (Finnland)
1985 Ole Gunnar Fidjestoel (Norwegen) - Skifliegen
1984 Jiri Parma (CSSR)
1983 Pavel Ploc (CSSR)
1983 Holger Freitag (DDR)
1981 Roger Ruud (Norwegen)

 

[wissenswertes.at / 27. Juni 2007]



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