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San Marino befindet sich in der Nähe von Rimini, unweit der adriatischen Küste und ist vollständig von Italien umschlossen. San Marino ist eine Republik und zudem die älteste der Welt, die bis in das Jahr 301 n. Chr. zurückgeht. San Marino wird durch den Monte Titano durchzogen, der eine Höhe von maximal 756 Meter erreicht und nach Norden stark abfällt.
Auf dem Monte Titano befindet sich die beeindruckende Festung La Guaita, die auch heute noch ein Touristenmagnet ist. Die Festung beinhaltet unter anderem drei massive Wachtürme, von denen aus die nähere Umgebung bestens beobachtet werden kann.
San Marino ist etwa 60 Quadratkilometer groß und besitzt neun Gemeinden, wobei San Marino selbst die Hauptstadt der Republik ist. In San Marino gibt es durch den Monte Titano trotz der an sich kleinen Landfläche einen enormen Höhenunterschied, denn manche Landesteile haben fast Meeresniveau, während der Monte Titano wie beschreiben über 750 Meter Seehöhe aufweist.
Auf dem Berg kann es im Winter auch schneien und es kann schon vorkommen, dass die Temperatur unter die Null-Grad-Grenze fällt. Im Sommer weist San Marino ein angenehmens Mittelmeerklima auf und erreicht meist Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad, an sehr heißen Tagen vielleicht auch ein paar Grad darüber.
Die Geschichte von San Marino ist eng mit dem Titano verknüpft. Viele Jahrhunderte war der Berg und damit die Republik umkämpft, was die großen Wachtürme, die Befestigungsanlagen und Kanonen heute noch beweisen. Da es in Italien um Kaiserreich und Kirche viele Gefechte und politische Auseinandersetzungen gab, war San Marino immer wieder mitten im Geschehen, konnte sich letztlich aber doch erfolgreich verteidigen.
Die Wirtschaft der Republik San Marino wird immer stärker durch den Tourismus positiv beeinflusst. Jedes Jahr strömen über zwei Millionen Besucher in die kleine Republik, um sich am Klima zu erfreuen oder die Befestigungsanlagen und Märkte zu besuchen. Neben dem Tourismus, der durch die nahe Adria natürlich auch Impulse erfährt, spielt auch die Landwirtschaft eine wichtige Rolle, aber auch Handwerk und kleine Industrien tragen zum Erfolg bei.
Die turbulente Geschichte von San Marino findet sich auch in den zahlreichen Museen der Republik wieder. Beispielsweise kann man im 2. Turm der Festung La Guaita zahlreiche Waffengattungen begutachten, die in der Vergangenheit für die Verteigung San Marinos zum Einsatz gebracht worden sind.
Ausserdem finden jedes Jahr Mittelaltertage statt, die an die zahlreichen Freiheitskämpfe der Republik erinnern sollen und den Besuchern einen Eindruck der damaligen Zeit zu vermitteln versuchen.
Bisherige Kommentare (1)
Alexandra Klaus schrieb am 26. 07. 2012 um 20:34
Meine Eindrücke von San Marino. Die Anreise war sehr erlebnisreich. Es ist an und für sich gut angeschrieben, jedoch ohne Navi wäre ich verloren. Meine Ankunft war 10:00 vormittags. Die Altstadt liegt ganz oben am Berg. Man fährt einige Kurven und kommt dann auf einen großen Parkplatz. Weiter vorne befindet sich eine Seilbahn mit der man in die Altstadt nach oben fahren kann. Weiter oben gibt es auch einige Parkplätze, jedoch sind sie schon um diese Uhrzeit zugeparkt. Ich fuhr ganz nach oben. Ich wohnte im Hotel San Marino (im Zentrum). Parkplatz - no Chance. Ich mußte mein Auto in der Hotelgarage parken, dafür verlangten sie € 16,00/Tag. Vor dem Eingang zur Altstadt stehen \\\\\\\"Wächter\\\\\\\", die jeden darauf hinweisen, dass man mit dem Auto nicht reinfahren kann. Die Altstadt ist wunderschön, jedoch durch den Massentourismus konnte man es nicht geniessen die Altestadt zu bewundern. Die kleinen Lokalitäten würde ich vermeiden. Das Bedienungspersonal sind eindeutig mit dem Tourismus überfordert. Massenabfertigung. Wir gingen in ein kleines Lokal um einen Kaffee zu trinken. Der Kellner warf uns die Karte hin und wollte sofort die Bestellung. Ich sagte ihmn, dass wir uns die Karte in Ruhe ansehen möchten, darauf wurde er gleich sehr unfreundlich und borstig. wir bestellten und zwei Kaffee. Der Kellner verdrehte gleich die Augen und warf uns den Kaffee richtig hin. Wir gingen sofort. Diese Behandlung erfuhren wir in jedem Lokal. In den engen schönen Gassen gibt es sehr viele Geschäfte, jedoch im Grunde genommen alles Ramschware. Am Abend schlenderten wir wieder durch die Altstadt- keine Touristen mehr. Wir gingen in ein Ristorante. Die Bedienung war sehr freundlich und das Essen ausgezeichnet. Ich kann nur jeden empfehlen, erst am Abend die Altstadt zu besuchen, da kann man es richtig geniessen und die San Mariner sind dann auch sehr freundlich und entspannt. Die kleinen Lokale sind sehr überteuert und qualitativ schlecht. Ich kann nur empfehlen ein großes Ristaurante zu besuchen. San Marino hat 3 schöne Burgen, wir wollte gerne in die Burgen gehen, jedoch durch die vielen Touristen haben wir es dann gelassen.
Ich muß ehrlich sagen, dass ich von San Marino sehr enttäuscht bin und das war für mich das erste und das letzte Mal. Dieser Stadtstaat ist eine 10stündige Reise nicht wert.
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