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Nettomiete oder Kaltmiete

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Eigentlicher Mietbetrag

Wenn man eine Mietwohnung bezieht, muss monatlich eine vereinbarte Mietgebühr an den Vermieter, ergo den Eigentümer, bezahlt werden. Dieser Mietbetrag, der sich jährlich ändern kann, wenn er an bestimmte Richtsätze gebunden ist, setzt sich aus der eigentlichen Miete und den für den Betrieb der Wohnung erforderlichen Nebenkosten zusammen.

Nettomiete oder Kaltmiete
Dabei unterschiedet man zwischen der Nettomiete und der Bruttomiete bzw. vor allem in Deutschland spricht man auch von der Kaltmiete und der Warmmiete. Beides zielt auf das gleiche System der Kostenwahrheit.

Die Nettomiete oder Kaltmiete ist der eigentliche Mietbetrag. Es handelt sich dabei um jene monatlichen Kosten, die bezahlt werden müssen, um das Mietrecht behalten zu können. Diese Nettomiete ist der eigentliche Ertrag für den Vermieter, mit dem er aber kaum ein Geschäft machen könnte, wenn er die Nebenkosten selbst bezahlen müsste.

Deshalb gibt es die Nebenkosten bzw. Betriebskosten, die zur Nettomiete hinzugerechnet werden, wodurch die Bruttomiete oder Warmmiete entsteht. Dieser so ermittelte Betrag ist der tatsächliche Mietbetrag, den man als Mieter dem Vermieter bezahlen muss. Allerdings ist dann noch die Umsatzsteuer zu berücksichtigen, sodass sich der Betrag nochmals erhöht. Die Nettomiete ist somit zwar der größte Teil der Kosten, aber nicht der alleinige Betrag für das Nutzungsrecht.

Als Nebenkosten oder Betriebskosten treten hier die Kosten für die Müllabfuhr, für Versicherungen oder Energiekosten auf. Gerade die Energiekosten sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen - man denke nur an den Ölpreis, der noch vor einigen Jahren weit geringer war als er es trotz der globalen Wirtschaftskrise seit Jahren ist. Auch Strom und Gas werden kaum günstiger werden und Energie ist anteilsmäßig bei der Miete zu entrichten, weil zum Beispiel die Beleuchtung im Gang auch Energie verbraucht.

Nettomiete und Wohnungssuche
Daher ist die Angabe der Miete oft nicht ausreichend, um herausfinden zu können, ob die Wohnung vom Preis her passt. Die Betriebskosten sind häufig auch angeführt und so lässt sich der Gesamtpreis besser ermitteln. Manchmal ist auch die Gesamtmiete angeführt, nicht aber die Betriebskosten, wodurch man dann nicht weiß, wie hoch die Miete eigentlich ist.





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