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Immobilien: Nettomiete oder Kaltmiete

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Eigentlicher Mietbetrag

Wenn man eine Mietwohnung bezieht, muss monatlich eine vereinbarte Mietgebühr an den Vermieter, ergo den Eigentümer, bezahlt werden. Dieser Mietbetrag, der sich jährlich ändern kann, wenn er an bestimmte Richtsätze gebunden ist, setzt sich aus der eigentlichen Miete und den für den Betrieb der Wohnung erforderlichen Nebenkosten zusammen.

Dabei unterschiedet man zwischen der Nettomiete und der Bruttomiete bzw. vor allem in Deutschland spricht man auch von der Kaltmiete und der Warmmiete. Beides zielt auf das gleiche System der Kostenwahrheit.

Die Nettomiete oder Kaltmiete ist der eigentliche Mietbetrag. Es handelt sich dabei um jene monatlichen Kosten, die bezahlt werden müssen, um das Mietrecht behalten zu können. Diese Nettomiete ist der eigentliche Ertrag für den Vermieter, mit dem er aber kaum ein Geschäft machen könnte, wenn er die Nebenkosten selbst bezahlen müsste.

Deshalb gibt es die Nebenkosten bzw. Betriebskosten, die zur Nettomiete hinzugerechnet werden, wodurch die Bruttomiete oder Warmmiete entsteht. Dieser so ermittelte Betrag ist der tatsächliche Mietbetrag, den man als Mieter dem Vermieter bezahlen muss.

Als Nebenkosten treten hier die Kosten für die Müllabfuhr, für Versicherungen oder Energiekosten auf.

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