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Der Pyjama ist ein beliebtes Nachtgewand, das es in den verschiedensten Ausführungen gibt. Die Briten hatten Mitte des 18. Jahrhunderts bei Besuche in Indien diese Form von Kleidung entdeckt und nach Europa gebracht.
Der klassische Pyjama ist ein zweiteiliges Kleidungsstück, das aus einem Oberteil und einer Hose besteht und ohne Unterwäsche zwecks Nachtrufe im Bett getragen wird. Daher wird der Pyjama auch gerne als Schlafanzug bezeichnet, weil er nur dann getragen wird. Die Ausnahme ist, wenn man krank das Bett hüten muss, auch dann macht es Sinn, sich den Pyjama anzuziehen und auf die übliche Kleidung zu verzichten.
Manche mögen die Pyjama so sehr, dass sie sie auch untertags zu Hause tragen, was wohl auch daran liegt, dass der Pyjama meist aus sehr angenehmen Materialien hergestellt wird. Aber wie alle anderen Kleidungsstücke auch unterliegt der Pyjama verschiedenen Trends und vor allem Gewohnheiten und Ansprüche.
Die Hose ist ohnehin selbsterklärend, das Oberteil kann wie ein Pullover zum Hineinschlüpfen sein, kann aber auch mit Knöpfe zu öffnen sein wie man es vom Hemd kennt. Im ersteren Fall gibt es verschiedene Ausführungsvarianten beim Halsausschnitt vom Rundkragen bis zum V-Ausschnitt. Aber auch sonst gibt es viele Varianten, zum Beispiel den Shorty, einen Sommerpyjama, der mit kurzen Ärmeln und mit kurzer Hose ausgestattet ist, sodass die höheren Temperaturen in der Sommernacht nicht durch die Nachtwäsche noch heißer werden. Das Gegenteil sind Winterpyjama, die aus besonders dickem Material hergestellt werden, um zu wärmen, wenn die Zimmertemperatur in der Nacht ein wenig fällt.
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