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Das Angora-Kaninchen, das in Mitteleuropa zumindest seit dem 19. Jahrhundert existiert, hat sehr lange Haare, die oft 30 cm Länge aufweisen. Diese sind sehr weich, leicht, geschmeidig und haben einen großen Vorteil darin, dass sie über ein beeindruckendes Vermögen verfügen, die Wärme zu speichern.
Diese Wärmeisolierung hat die Modewelt ebenfalls erkannt und daher gibt es warme Kleidung für die kalte Jahreszeit, die bevorzugt aus den Angorafasern besteht. Diese Kleidung hat nicht nur den Vorteil, dass sie warm hält, sie ist auch bequem und leicht zu tragen und hat daher eine sehr hohe Beliebtheit erfahren.
Auch im medizinischen Sinne hat sich die Angorawolle bewährt. Denn Menschen mit rheumatischen Erkrankungen haben oft das Problem mit der Kälte und die Angorawäsche hilft, den Wärmehaushalt zu regulieren und zu verbessern. Es ist daher kein Zufall, dass man Angora wesentlichen Teiles bei Rheuma-Wäsche wiederfindet.
Die Angorawolle wird auch häufig mit Schafwolle oder Chemiefasern zu Strickgarn verarbeitet, um weitere Anwendungsmöglichkeiten anbieten zu können.
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