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Grundlage des Films ist eine wahre Geschichte. Der Science-Fiction-Autor David Gerrold adoptiert 1994 ein Kind, den achtjährigen Dennis. Dieser war von seiner alkoholkranken Mutter verstoßen worden und war sehr unnahbar. Die Erlebnisse mit dem Kind verarbeitete David Gerrold in eine Science-Fiction-Geschichte mit dem Titel "The Martian Child".
Aus dem Roman wurde nun der Kinofilm "Mein Kind vom Mars", in dem John Cusack einen trauernden Witwer spielt, der ein Kind adoptiert. In der Romanvorlage war es noch ein homosexueller Mann gewesen, der sich um das Sorgerecht für das Kind bemüht, doch dieses gesellschaftskritische Thema umschiffte man beim Drehbuch lieber.
"Mein Kind vom Mars" wird durch den Glauben von Dennis, gespielt von Bobby Coleman, dass er vom Mars kommt repräsentiert. Er geht nur in einer Kartonschachtel befindlich außer Haus, weil die Strahlung ihn sonst umbringen würde und er hat einen Spezialgürtel, der verhindert, dass er auf der Erde abheben kann.
So entstehen einige witzige Situationen, die aber nicht darüber hinwegtäuschen können, dass so manch ernsterer Ansatz gleich einmal aus dem Drehbuch verschwunden ist. Und das ist schade, denn die schauspielerischen Leistungen der Hauptakteure sind mehr als sehenswert, doch der Hollywood-Filter reduzierte die Qualität deutlich.
Filmdaten
Titel: Mein Kind vom Mars
Originaltitel: Martian Child
FSK: ab 6 Jahre
Land: USA 2007, 106 Min.
Regie: Menno Meyjes
Darsteller: John Cusack, Bobby Coleman, Amanda Peet
Kinostart (Deutschland): 8. November 2007
Kinostart (Österreich): 9. November 2007
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