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Die Menschen werden von Unternehmen angestellt, leisten ihre Arbeit und bekommen dafür Lohn oder Gehalt ausbezahlt. Allerdings bekommen sie nicht den Betrag, den die Unternehmen zahlen, sondern sie müssen davon die Dienstnehmeranteile bezahlen, etwa bei der gesetzlichen Sozialversicherung.
Für die Unternehmen ist es damit aber noch nicht getan, denn sie müssen zusätzlich zu den Beträgen, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekannt sind, auch noch die Lohnnebenkosten bezahlen. Es handelt sich dabei um Dienstgeberbeiträge und zwar
Somit ist die Frage, ob man einen Menschen als Mitarbeiter einstellt nicht nur eine Frage, ob man genug Arbeit für diesen neuen Mitarbeiter hat, sondern auch eine Frage, ob man sich dies als Unternehmen leisten kann. In der Wirtschaftswissenschaft gibt es viele Begriffe, die unterschiedlichste Berechnungen umschreiben, die Lohnnebenkosten gehören nicht dazu.
Dieser Begriff entstand im politischen Alltag, weil die Höhe der Lohnnebenkosten mitentscheidend ist, ob viele Menschen einen Arbeitsplatz finden können oder nicht. Je höher die Lohnnebenkosten sind, desto uninteressanter ist ein Land für ausländische Unternehmen, aber desto sparsamer gehen auch inländische Unternehmen mit dem Personal um.
Je günstiger die Lohnnebenkosten sind, umso eher investiert man in neue Standorte und damit in Personal. Die Lohnnebenkosten entscheiden nicht über den Standort, aber sie sind ein wichtiges finanzielles Kriterium im Rahmen der Entscheidung.
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