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Die Kombination aus Kärnten und Badesee erinnert die meisten Menschen an die großen und auch international bekannten Seen wie den Wörthersee oder den Millstätter See. Es gibt aber im gleichen Bundesland auch kleine und feine Gewässer, die weniger bekannt sind. Der Kraiger See ist ein Beispiel hiefür.
Fährt man von St. Veit an der Glan in Richtung Norden und biegt nach drei Kilometer links ab, um auf einer Landesstraße Richtung Gurk zu fahren, so gelangt man schnell zum Kraiger See. In seiner Nähe befinden sich auch die Kraiger Schlösser und etwas nördlicher die Gemeinde Kraig. Die Kraiger waren ein Adelsgeschlecht, das im Bundesland Kärnten bis in das 16. Jahrhundert gelebt hatte.
Der Kraiger See selbst ist ein kleiner Badesee, der auf 605 Meter Seehöhe liegt und eine Länge von 340 Meter, eine Breite von maximal 200 Meter aufweist. Damit ist es ein kleines Gewässer, das aber als Alternative zu den großen Badeseen Kärntens auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung hat.
Schon alleine die umgebende Landschaft ist erwähnenswert, denn der See ist umrahmt von einer Kombinaton aus Wiesen und Wälder und geht über in eine Hügellandschaft. Kulturell kann man einen Besuch des Kraiger Sees mit dem Besuch der Kraiger Ruinen kombinieren, wobei diese nur zum Teil betreten werden können. Von ihnen aus, die auf einem Hügel aufgebaut sind, hat man aber eine sehr schöne Rundumsicht.
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