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Wetterlexikon: Inversionswolken

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Die Mauer zwischen Sonne und Täler

Bei der Inversion handelt es sich um einen Wetterzustand, bei dem die Lufttemperatur in den Bergen höher ist als in den Tälern, also genau gegenteilig zum normalen Zustand. Begünstigt wird diese Wettersituation durch die Inversionswolken.

Diese bilden sich als erstes unterhalb der Inversionsgrenze, also in jener Höhe, in der die Temperaturkurve sich gegenteilig entwickelt. Von den Menschen in den Tälern werden dann nur noch die Wolken gesehen und von der Sonne fehlt jede Spur. In den Wetterberichten ist dann vom Hochnebel die Rede.

Fachtechnisch wird diese erste Wolkendecke als Stratuswolkenschicht bezeichnet. Ist sie erst einmal etabliert, kommt es durch den direkten Sonnenschein der höheren Ebenen dieser Wolkenschicht zu einer Erweiterung der Struktur.

Da die obere Schicht durch die Sonne erwärmt wird, kühlt die untere Schicht noch weiter aus und damit dehnt sich die Wolkenschicht weiter in vertikaler Richtung aus. Als Folge kann es passieren, dass in den Tälern Niederschlag in Form von Nieselregen oder auch Schneeregen oder Schneegrieseln gibt.

Zum gleichen Zeitpunkt gibt es aber herrlichen Sonnenschein in den Bergen, wovon in den Tälern durch die Inversionswolken niemand etwas abbekommt.

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