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Aus dem Handy ist längst ein Multifunktionsgerät geworden und eine der Voraussetzungen, dass man das Internet nützen kann, ist die Fähigkeit, Paketdaten zu versenden. Damit dies überhaupt funktionieren kann, braucht man einen Dienst, der als EGPRS abgekürzt wird.
EGPRS steht für "Enhanced General Packet Radio Service" und steuert die Paketdaten, die zwischen zwei Partnern ausgetauscht werden. Das kann ein Handy und ein lokaler Computer sein, das kann ein Handy und das Internet sein. Es gibt viele Anwendungen, die auf EGPRS angewiesen sind, wobei die meisten Nutzer diese Abkürzung und diesen Service gar nicht kennen.
Beispiele für die Anwendungen sind das Surfen im Internet, Chatten mit dem Handy, das Einwählen in den Computer oder auch das Herunterladen von Programmen, gleich welcher Art. In vielen Fällen werden Java-Anwendungen auf das Handy geladen, auch das Runterladen von Klingeltöne braucht Daten, die in Paketform übermittelt werden.
In der Menüführung kann man festlegen, in welcher Form man den Paketdatendienst nützen möchte. So ist es möglich, einzustellen, dass beim Einschalten des Handys sofort eine Verbindung für die Übertragung von Paketdaten aufgebaut wird.
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