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Das Haus des Meeres im 6. Wiener Gemeindebezirk wollte eine besondere Attraktivität eröffnen - ein riesiges Aquarium für die neun Haifische, die man den Besuchern präsentieren wollte. Mit diesem neuen Aquarium, das zwei Stockwerke hoch ist, gab es aber bereits von Beginn an große Probleme und einmal musste das gesamte Wasser abgelassen werden, weil ein Riss entstanden war.
Gestern wurde nun öffentlich bekannt, dass die Haie, die für die Übersiedlung aus dem Reservebecken betäubt wurden, zu zwei Drittel nach dem Transport in das neue Riesenaquarium verstorben sind. Von den neun Tieren leben nur noch drei Stück, wobei alle neun nach noch am Leben waren, nachdem die Betäubung nachgelassen hatte.
Damit beginnt ein Rätselraten, was passiert sein könnte. Mit Logik ist dem Problem scheinbar nicht beizukommen, denn während die sechs Haifische sehr rasch nach Ende der Narkose gestorben waren, schwimmen die anderen drei weiterhin froh und munter durch das Aquarium. Wären alle neun Tiere gestorben, dann wäre der Fall einfach zu lösen gewesen, denn dann wäre die Narkose der Verursacher gewesen. Doch das scheint nun nicht der Fall zu sein.
Die zweite Theorie, dass das Wasser das Problem ist, lässt sich auch nicht bestätigen. Denn die verbliebenen drei Haifische haben mit dem Wasser scheinbar kein Problem und hunderte anderer Fische waren für Wochen des Testens wegen in diesem Wasser und auch da gab es keine erkennbaren Probleme.
Somit bleibt dem Team vom Haus des Meeres nur noch eins: abwarten, was die Untersuchungen der toten Haie in der Veterinärmedizinischen Universität geben werden.
[wissenswertes.at / 8. Mai 2007]
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