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Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien

Fußball-WM im Land des WM-Rekordsiegers

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 brachte zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Die Vorrunde war geprägt von Offensivfußball und weit mehr Toren als bei der letzten WM 2010 in Südafrika. Die Mannschaften trauten sich mehr und es wurden viele schöne Kombinationen gezeigt. Das zweite Gesicht war dann die K.o-Phase, in der die Vorsicht und Taktik im Mittelpunkt stand.

So kam es zu der Besonderheit, dass von acht Spielen des Achtelfinales gleich fünf in die Verlängerung gehen mussten, weil es nach 90 Minuten plus Nachspielzeit keine Entscheidung gab. Diese knappen Ergebnisse zogen sich bis in das Finale, das Deutschland mit 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien gewonnen hatte. Einzige Ausnahme war das außergewöhnliche Halbfinale der Deutschen, das sie ausgerechnet gegen Gastgeber Brasilien mit 7:1 gewinnen konnten.

Das führt zum Thema Südamerika vs. Europa, denn die Südamerikaner agierten durchaus erfolgreich, zumindest in der Vorrunde. Kolumbien schaffte es bis in das Viertelfinale, Chile zeigt starken Fußball, Argentinien und Brasilien enttäuschten zwar eher, kamen aber auch weiter. Hingegen hatten die Europäer so manches Fiasko erlebt wie England, von dem man ohnehin nicht viel erwartet hatte, aber auch Italien und vor allem Weltmeister Spanien gingen unter. Spanien verlor gegen die Niederlande in der Wiederholung des WM-Finales von 2010 gar mit 1:5.

Insgesamt überraschten Mannschaften, die man so nicht erwartet hatte wie Costa Rica oder Kolumbien, während andere Teams wie die Schweiz oder Belgien zwar auch aufstiegen, aber beiweiten nicht die Leistungen zeigten, die man hat erwarten können. Generell waren die Spiele in der Vorrunde torreich, aber so wirklich herausgestochen haben nur wenige Mannschaften - darunter die Niederlande und Frankreich sowie Kolumbien und tatsächlich Costa Rica. Selbst Deutschland tat sich schwer, auch wenn man Portugal zu Beginn gleich 4:0 besiegen konnte - aber später sah man, dass das mehr an den Portugiesen lag, die keine Chance hatten.

Die Weltmeisterschaft war durchaus im Vorfeld stark kritisiert worden, hatte aber spannende Spiele gebracht. Ein wenig mehr Mut ab dem Achtelfinale hätte aber auch nicht geschadet. Inwieweit Brasilien selbst davon profitieren konnte, sie dahingestellt - in Südafrika hatte sich durch das große Turnier wenig Positives getan.

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