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Fahrrad-Check - Service vor der ersten Fahrt

Zugunsten der Fahrsicherheit

Radfahren ist neben Schwimmen und Skifahren in Österreich, aber auch in vielen anderen Ländern eine der beliebtesten Freizeitsportarten und mittlerweile ist das Fahrrad längst zum alternativen Gefährt in der Stadt geworden. Viele Menschen verzichten aber aufgrund der Kälte im Winter auf das Radfahren, aber sie freuen sich auf die erste Fahrt im Frühjahr.

Dabei gibt es nur ein Problem: auch ein Fahrrad will gewartet werden, denn ohne Überprüfung des Drahtesels könnte die Fahrt unbequem, vielleicht sogar gefährlich werden, wenn man während der Fahrt feststellen muss, dass die Bremsen den Dienst versagen.

Es gibt zwei Varianten von Wartung: den Fahrrad-Check bei einem Sportfachgeschäft oder die selbständige Überprüfung daheim. Was besser ist, führt zu einer Diskussion, die Bücher füllen könnte und teilweise auch füllt. Viele Amateurradfahrer schwören auf die eigene Überprüfung, weil sie mit der Leistung der Werkstätten und Sportgeschäfte nicht zufrieden sind. Die nachstehenden Tipps sind daher an alle Radsportbegeisterten gerichtet, die sich das Rad selbst warten möchten.

Eigentlich beginnt die Wartung schon im Herbst. Viele machen den Fehler, dass sie das Rad im Status der letzten Fahrt in den Keller stellen. Der Schmutz, der nicht mehr entfernt wird, kann sich aber je nach den Bedingungen von Keller, Abstellraum oder Garage in das Material fressen bzw. ist die Reinigung Monate später mühsamer, als bei sofortiger Pflege. Daher am besten vor dem Überwintern das Rad gründlich reinigen - den Rahmen, die Griffe, die Hebel und die Kabel sowie die Kette vom Staub und festgeklebten Erdreich befreien.

Eine Reinigung mittels Gartenschlauch wird gerne durchgeführt, ist aber kontraproduktiv, weil durch den starken Wasserdruck das Wasser auch die Schmierung beeinträchtigen könnte. Ein Kübel mit Wasser und Putztücher bringen mehr Erfolg.

Ungeachtet dessen sollte vor der ersten Frühjahrsfahrt der Staub, der sich in der Zwischenzeit gebildet haben könnte, abgewischt werden. Das gilt auch für die Kette und die Bremskabel.

Aus Gründen der Sicherheit sind die technischen Elemente zu überprüfen. Dazu zählt in erster Linie die Bremse, bei der vielleicht die Bremskabel neu justiert werden müssen und es gilt auch zu prüfen, ob die Bremsklötze noch in einem guten Zustand sind. Wenn man deren Mängel erst bei einer steilen Abfahrt feststellt, ist es zu spät.

Desweiteren muss die Lichtanlage überprüft werden. Das ist erst recht dann der Fall, wenn man in der Dämmerung unterwegs ist. Sehen und gesehen werden ist ein wichtiges Motto beim Radfahren, egal ob in der Stadt oder am Land.

Heikler wird das Schmieren der Kette. In der Zwischenzeit wird dies aber auch zum Kinderspiel, wenn man sich ein kleines Hilfsmittel im Sportfachhandel besorgt hat. Denn es gibt längst Kettenschmierhilfen, das sind kleine Plastikbehälter, in die man das Kettenöl füllen kann und durch die die Kette geführt werden kann, ohne dass man diese vom Rad herunternehmen muss.

Zuletzt gilt es, die Reifen und Räder zu prüfen. Die Reifen müssen gut aufgepumpt werden und dabei sollte geprüft werden, ob die Mäntel noch in Ordnung sind. Alle Speichen sollte gecheckt werden, das heißt, dass man kontrolliert, ob die Speichen fest sitzen oder sich leicht bewegen lassen. Wenn dies der Fall ist, müssen die Speichen nachgezogen werden. Im Zweifelsfall ist dann die Werkstätte doch die bessere Adresse.

Wenn man das Fahrrad im Herbst gesäubert abgestellt hat, sollten die beschriebenen Vorgänge schnell durchführbar sein. Dem Fahrspaß mit dem Fahrrad steht dann nichts mehr im Wege und der eigenen Sicherheit sowie der Sicherheit aller anderen VerkehrsteilnehmerInnen ist ebenfalls entsprochen.

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