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Wenig neues gibt es vom Euro-Franken-Kurs zu berichten. Seit den starken Kursbewegungen und dem Eingriff der Notenbank Mitte März hat sich der Kurs im Bereich 1,50 bis 1,54 eingependelt, wobei die 1,54 Franken pro Euro nur Mitte März 2009 gegeben waren und zuletzt eine leichte Abwärtstendenz bei nachhaltiger Seitwärtsbewegung bezustellen war.
Ende April und auch Mitte Mai 2009 gab es eine Tendenz in Richtung 1,50 Franken pro Euro. Diese Marke ist für die Exportwirtschaft der Schweiz sehr wichtig, weil die Waren teurer werden, wenn der Euro-Franken-Kurs unter 1,50 rutscht. Der im März unter 1,47 gelegene Kurswert war schließlich die Impulszündung für den Eingriff der Schweizer Notenbank und führte zur Schwächung des Franken, um der Exportwirtschaft zu helfen.
Allerdings gibt es nach schwächeren Kurswerten zwischen 1,50 und 1,51 meist Gegenbewegungen bis zu 1,52 Franken pro Euro. Dadurch bleibt die Seitwärtsbewegung erhalten, das bedeutet, dass sich am Verhältnis der Gemeinschaftswährung und des Schweizer Franken wenig ändert.
Änderungen sind erst dann in deutlicherem Ausmaß zu erwarten, wenn der Euro stark zulegt und das wird wohl erst der Fall sein, wenn die Wirtschaftskrise wirklich überstanden ist. In den letzten Tagen hatte der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich zugelegt, aber binnen eines Tages wieder ein Prozent an Wert verloren. Immer wieder dachten Anleger, dass der Euro nun durchstartet, aber es kommt fast immer zur Gegenbewegung, weil die Krise nach wie vor existent ist, auch wenn der Optimismus steigt.
Von daher wird auch beim Euro-Franken-Kurs keine wesentliche Veränderung vor dem Sommer zu erwarten sein. Es wäre aber auch keine Überraschung, wenn sich bis zum Herbst 2009 wenige Verschiebungen ergeben würden.
[wissenswertes.at / 26. Mai 2009]
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