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Euro-Yen-Kurs steigt auf 108 Yen

Euro-Yen-Kurs: Yen verliert an Kraft

Während beim Euro-Dollar-Kurs wenig Bewegung und beim Euro-Franken-Kurs so gut wie keine Bewegung festzustellen ist, gibt es beim Euro-Yen-Kurs Turbulenzen. Mitte Jänner 2012 lag der Kurs bei unter 100 Yen pro Euro und stieg seither deutlich an. Aktuell befindet sich der Euro-Yen-Kurs bei 108 Yen pro Euro, lag zum Ende des Februar aber sogar schon bei 109 Yen pro Euro, ein Wert, der zuletzt Anfang September 2011 gegeben war.

Der Eurozone geht es aber nicht so gut, dass man jubeln könnte, doch die japanische Wirtschaft liefert aktuell auch keine guten Werte - ist das der Grund? Eher weniger, denn der Yen war durch die Eurokrise stark aufgewertet worden und das hat vor allem mit großen Summen an geparktem Geld zu tun und muss global gesehen werden.

Der Schweizer Franken wurde nicht so stark, weil die Schweizer Wirtschaft auf Rekordkurs liegt, sondern, weil man damit viel Profit für sein Geld abholen wollte. Als die Schweizerische Nationalbank eine Untergrenze einzog, verschwanden die Spekulanten aus der Schweiz und wandten sich anderen Adressen zu - eine davon war der Japanische Yen.

Die Spekulation sah so aus, dass man davon ausging, dass die Eurozone auseinanderbricht. Griechenland sorgt für eine Abspaltung der ärmeren Euroländer von den reicheren oder dem Euro geht es insgesamt an den Kragen. Da kann man gut profitieren, wenn man sein Geld im Yen parkt. Nun stellt sich aber heraus, dass die Eurozone nicht auseinanderbricht und damit verliert der Yen seinen Sinn, also holt man sein Geld wieder aus der Währung heraus und das ist das Szenario, das sich vor allem im Februar abgespielt hatte, als der Kurs von 100 bis kurzfristig 109 Yen pro Euro angestiegen war.

Nun, im März 2012, scheint sich diese Marke zu bestätigen, aber viel weiter rauf wird der Euro-Yen-Kurs kurzfristig wohl auch nicht steigen können. Die Frage ist eher, wohin sich die Spekulanten nun wenden werden.

 

[wissenswertes.at / 9. März 2012]





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