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Als Erdbebenzone X wurde auf der Erde das Gebiet des Karibischen Meeres definiert, das auch die Nordküste von Südamerika und damit Staaten wie Venezuela einbezieht. Die Karibische Platte sorgt auf den karibischen Inseln ebenso wie auf dem Meeresgrund als auch in Mittel- und Südamerika für immer wieder schwere Erdbeben.
Es gibt eine Kollisionszone zur Südamerikanischen Platte und eine Verwerfung zur Nordamerikanischen Platte und damit immer wieder den Aufbau von Druck durch das jedes Jahr erfolgende Bewegen der verschiedenen Erdplatten. Bei zu großem Druck wird die aufgestaute Energie freigegeben und es kommt zu Vulkanausbrüche oder Erdbeben.
In Puerto Rico gab es am 11. Oktober 1918 ein heftiges Erdbeben mit einer Magnitude von 8,0, in Jamaika war 1907 eines mit 7,0 erfolgt und in Venezuela erreigneten sich ebenfalls solch starke Erdbeben, die allesamt ihre Basis im Bewegen der Erdplatten haben und Erdbeben in der Karibik sind daher keine völlige Überraschung.
Allerdings sind schwere Erdbeben ab einer Magnitude von 6,0 hier weniger oft anzutreffen als beispielsweise in China oder in Japan.
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