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Im Rahmen einer Rundfahrt gibt es neben dem Etappensieg, für den es auch Punkte für die Punktewertung gibt, weitere Wertungen und zu denen zählt auch die Bergwertung. Die Bergwertung ist zum einen die Gesamtwertung aller Bergpunkte und der punktbeste wird am Ende der Rundfahrt ausgezeichnet und hat die Wertung gewonnen, zum anderen handelt es sich um eine einzelne Wertung im Rahmen einer Etappe.
Diese Bergwertung signalisiert den höchsten Punkt an einem bestimmten Ort, wobei das das hochalpiner Pass ebenso sein kann wie ein Hügel im Flachland und nicht jede nennenswerte Bodenerhebung wird auch zu einer Bergwertung, sonst müsste man bei Etappen in hügeligem Gebiet 20 Bergwertungen ausschreiben.
Eingeteilt werden die Bergwertungen in verschiedene Kategorien.
Kategorie 4 ist die einfachste Bergwertung und befindet sich meist im Flachland. Der Anstieg ist oft nicht einmal zwei Kilometer lang und steile Rampen wird man hier nicht finden. Dennoch kann dieser Anstieg genützt werden, um eine Attacke zu versorgen und sich so vom Feld zu lösen.
Kategorie 3 sind Bergwertungen, die schon steilere Rampen beinhalten können, die aber nicht sehr lange andauern. So kann eine Bergwertung der Kategorie 3 ein Teilstück sein, das zwei Kilometer lang und durchschnittlich 5 Prozent steil ist. Das ist ein anspruchsvoller Berg, wenn schnell darübergefahren wird und hier kann es zu einer Teilung des Feldes kommen.
Kategorie 2 sind Bergwertungen, die schon längere Anstiege aufweisen, aber meist auch nicht sehr steil sind. Eine solche Bergwertung könnte zum Beispiel zehn Kilometer lang sein, aber durchschnittlich nur vier Prozent steil. Damit fährt man einige Zeit hinauf, die Straße ist aber nicht steil genug, dass es zu großen Zeitunterschieden kommen kann.
Kategorie 1 ist eine sehr anspruchsvolle Bergwertung, die lange und auch steil sein kann, zum Beispiel zehn Kilometer Anstieg mit durchschnittlich sieben Prozent Steigung, wobei steilere Stücke auch enthalten sein können. Schwere Bergetappen der Tour de France beinhalten oft drei, vier Pässe der Kategorie 1 und nur die besten Bergfahrer bleiben bis zum Schluss in der Gruppe der Favoriten erhalten.
Die Ehrenkategorie oder auch HC bezeichnet ist die schwere Bergwertung und hat die längsten und steilsten Anstiege. Typische HC-Bergwertungen sind in Österreich das Kitzbüheler Horn und der Großglockner oder bei der Tour de France der Anstieg hinauf nach Alpe d´Huez oder der Tourmalet in den Pyrenaen.
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