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Der Zins definiert als Begriff einen Aufpreis zu einem geborgten Geldbetrag. Es gibt die verschiedensten Situationen, in denen ein Zins verrechnet oder angeboten wird. Im Bereich der Unternehmen wird der Kredit von einem Lieferanten verzinst, wenn nicht zeitgerecht bezahlt wird (Verzugszinsen), das bedeutet, dass der Kreditbetrag erhöht wird.
Wenn eine Bank einen Geldbetrag leiht, so verrechnet sie für diese Leistung Zinsen, wobei der Geldbetrag als Darlehen oder Kredit bezeichnet wird und daher gibt es die Darlehenszinsen oder auch Kreditzinsen. Diese sind von den Entscheidungen der Zentralbanken abhängig, deren Leitzinsen für die Zinsen normaler Kredite relevant sind. Wenn die Zentralbank, in der Eurozone die Europäische Zentralbank (EZB), entscheidet, dass die Leitzinsen erhöht werden, dann verteuern sich auch die Kreditzinsen beim Bankkredit.
Umgekehrt gibt es auch Zinsen, die dem Privatkunden angeboten werden. Wenn man ein wenig Geld ansparen konnte, das man aktuell nicht investieren will, kann man dieses Geld auf ein Sparbuch legen und profitiert von den Zinsen, die man für das Verleihen des Geldbetrages an die Bank erhält. Die Bank kann mit dem Geld weiterarbeiten und bedankt sich mit der Verzinsung.
Allerdings sind die Zinsen bei den Sparbüchern in den letzten Jahren stark zurückgegangen, wodurch das Sparbuch nicht mehr die Attraktivität hat, wie noch in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Von daher ist die Bedeutung der Zinsen im Sinne der Sparbücher gleichfalls zurückgegangen, weil als Anlageform immer öfter Investmentfonds gewählt werden.
Generell ist festzustellen, dass es die unterschiedlichsten Formen von Zinsen gibt, denn jene vom Sparbuch unterscheiden sich von jenen der Kredite und innerhalb der Kredite gibt es viele verschiedene Berechnungen und Unterscheidungen.
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