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Mit der Tour de Romandie beginnt die Phase der großen Radrundfahrten. Zeitgleich enden die Eintagesklassiker, die vor allem im April das Geschehen im Profiradsport beherrscht haben.
Die Tour de Romandie ist eine Radrundfahrt, die in mehreren Etappen durch die französischsprachige Westschweiz führt. Und damit ist auch klar, dass die Rundfahrt nicht so einfach zu bewältigen ist, weil einige der Etappen über die Schweizer Alpen führen. Sprinter haben in Sachen Gesamtsieg keine Chance.
Die Rundfahrt startet traditionell mit einem Prolog und enthält ein Zeitfahren, das manchmal auch als Bergzeitfahren ausgetragen wird. Insgesamt sind meistens neben dem Prolog weitere fünf Etappen vorgesehen, ehe der Gesamtsieg der Tour de Romandie feststeht.
Die Tour de Romandie, die zur UCI ProTour zählt, wird von den Radprofis mit verschiedenen Strategien gefahren. Zur ersten Gruppe zählen jene Radprofis, die im Anschluß den Giro d´Italia fahren wollen. Diese prüfen bei der Tour de Romandie nochmals ihre Form und werden sich hüten, ihr ganzes Pulver bei dieser Rundfahrt zu verschießen.
Eine ganz andere Strategie wählt die zweite Gruppe von Radprofis, die sich bereits für die Tour de France vorbereiten wollen. Sie gehen aggressiver ans Werk und haben auch kein Problem damit, in den Bergen in den roten Bereich der Belastbarkeit zu gehen, weil sie nachher eine Rennpause einlegen, um sich das Streckenprofil in Frankreich genauer anzuschauen.
Und dann gibt es noch die dritte Gruppe von Rennfahrern, die bei den großen Rundfahrten keine Chance auf einen Gesamtsieg sehen und daher bei kleineren Rundfahrten wie eben der Tour de Romandie zuschlagen wollen. Diese Radprofis geben alles und machen solche scheinbar leichteren Rundfahrten besonders schwer.
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