Suchmaschine
Bitte gewünschten Suchbegriff im Formular eingeben.

Startseite > Sport > Radsport > Rad-WM

Straßenrad-WM

Von den Amateuren bis zu den Profis

Die Straßen-Radweltmeisterschaft gibt es seit dem Jahr 1921, aber die Profis führten die erste Rad-WM erst 1927 durch. Danach wurden Radweltmeister sowohl bei den Amateuren als auch bei den Profis Jahr für Jahr ermittelt. Der Amateurstatus wurde 1995 aufgegeben, sodass der letzte Amateurweltmeister aus diesem Jahr stammt. Seit 1996 tragen nur noch die Profis die Weltmeisterschaft im Radfahren aus.

Allerdings gibt es zusätzlich die Bewerbe der Frauen, der Junioren und der U23, die im Rahmen der Weltmeisterschaft ausgetragen werden. Ergänzend zu den Einzelrennen wurden 1996 auch die Zeitfahren eingeführt, die es bei den großen Rundfahrten ja schon viele Jahre gab. Dieser Bewerb ersetzte das Vierer-Mannschaftszeitfahren, das bis zu diesem Zeitpunkt über 100 km ausgetragen worden war.

Die Straßen-Radweltmeisterschaft findet jedes Jahr in einem anderen Land statt und hat seine Basis in einem Rundkurs, der je nach Streckenlänge solange zu befahren ist, bis mehr als 250 Kilometer Gesamtstrecke erreicht sind. Meistens sind es zwischen 10 und 20 Runden, die die Radfahrer zurücklegen müssen, bei den Frauen und Junioren bzw. der U23 ist die Strecke naturgemäß etwas kürzer ergo gibt es weniger Runden.

Jede Runde enthält 1-2 Steigungen, die sich mit jeder zusätzlichen Runde im Empfinden der Radprofis schwerer anfühlen, weil man zusehens müde wird. In früheren Weltmeisterschaften hatte man statt eines Rundkurses eine Strecke für die Weltmeisterschaft ausgesucht und abgesperrt, wie man das heute von der Tour de France oder dem Giro für eine Etappe kennt. Doch seit einigen Jahren ist der Rundkurs eine fixe Basis für die Rennen der Rad-WM.

Interessant ist bei der Rad-WM das gruppendynamische Gefüge. Denn die Fahrer sind mit dem Nationaltrikot ihres Landes unterwegs, aber die Radhose erinnert an die Mannschaft, für die sie normalerweise ihr Geld verdienen. So kommt es zu Verbindungen von Fahrern, die sich gegenseitig helfen, obwohl sie für verschiedene Länder fahren, weil sie sich vom Team her kennen. Andere fahren bewußt gegeneinander, weil ihnen ihr Heimatland wichtiger ist, als das Team, für das er sonst fährt.

Wer Straßenweltmeister wird, hat in der nächsten Saison das Recht, mit dem Trikot des Weltmeisters die normalen Rennen zu bestreiten. Es wird dies aufgrund der farblichen Streifen auch als Regenbogentrikot bezeichnet. Umstritten ist die Regelung, dass ehemalige Radweltmeister noch die Regenbogenfarben an den Ärmeln tragen, obwohl ihr Weltmeistertitel schon Jahre zurückliegt.

Nach oben

Seiten:

Kommentar schreiben (Werbung wird gelöscht)


Spamschutz: bitte folgendes Wort in das nächste Feld eingeben: nospam




RSS-FeedRSS
abonnieren


Beliebte Infos
Messekalender
Produkt-ABC
Popkonzerte 2013
Urlaubsangebote
Umfragen

Sportevents
Giro d´Italia 2013
Formel 1-WM 2013