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Am Samstag, den 4. September 2010, wurde Neuseeland von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Die ursprünglichen Meldungen gingen von einer Stärke von 7,2 auf der Richter-Skala aus, mittlerweile wurde die Stärke auf 7,0 korrigiert. Das Epizentrum lag 60 Kilometer östlich der Großstadt Christchurch.
Ein Erdbeben der Stärke ab 7,0 wird als Katastrophenbeben eingestuft, bei dem viele Menschen den Trümmern zum Opfer fallen können. In Neuseeland hat sich nun ein solches Erdbeben ereignet, ohne dass es Dutzende Erdbebenopfer gab. Zwar wurde gemeldet, dass ein Mensch an einem Herzversagen während des Bebens starb, der kausale Zusammenhang ist aber nicht absolut herzustellen.
Es gab viele Verletzte und die Menschen liefen in Panik aus ihren Häusern, doch weitere Opfer wurden nicht gemeldet. Nun kann man der Versuchung erliegen und das Erdbeben als harmlos einstufen. Dem widerspricht aber der Bürgermeister der Stadt Christchurch, der davon spricht, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, bis die Schäden wieder behoben sind und daran lässt sich ermessen, welche Gewalt das Beben hatte.
Denn es sind viele Häuser eingestürzt, manche müssen statisch überprüft werden, ob ein Wohnen darin überhaupt noch im Sinne der Sicherheit gewährleistet werden kann. Und das Erdbeben alleine ist nicht die einzige Sorge, weil es seither laufend weitere Nachbeben gibt und manche erreichen Stärken um 5,4, was bei Gebäude, die schon in Mitleidenschaft gezogen wurden, zu erhöhten Gefahren führen kann.
Insgesamt hat man natürlich auch Glück gehabt, dass es keine Erdbebenopfer gibt, aber der Schaden ist gewaltig und die Stadt ist zum Katastrophengebiet erklärt worden. Auch in den nächsten Tagen muss mit weiteren Nachbeben gerechnet werden.
[wissenswertes.at / 7. September 2010]
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