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Das UEFA-Exekutivkomitee hat gestern neue Regelungen beschlossen, die den Qualifikationsmodus der UEFA Champions League ab der Saison 2009/2010 völlig verändern.
Bisher war die Praxis die, dass es drei Qualifikationsrunden gibt, wobei die Topverbände erst ab der dritten und letzten Runde mitmachen. Da es sich hierbei fast durchwegs um sehr starke Vereine handelt, zum Beispiel der Dritte aus Deutschland, die Dritten und Vierten aus Spanien, Italien und England, war die Chance für den Einzug in die Gruppenphase der Champions League kaum möglich.
Ab 2009/10 ändert man diesen Modus nachhaltig. Zwar werden weiterhin acht Gruppen zu vier Vereinen in der Gruppenphase spielen, aber die Qualifikation wird in eine Qualifikation A und eine Qualifikation B geteilt.
22 Vereine sind fix qualifiziert, unter anderem drei Vereine jeweils von den Verbänden, die unter den Top 3 des UEFA-Ranking zu finden sind.
Dazu kommen zehn Fußballvereine, die sich qualifizieren müssen. In der Qualifikation A werden fünf Plätze ausgespielt, wobei in dieser Qualifikation die schwächeren Verbände ihre Vereine entsenden. Der bestgereihte Verband ist jener, der in der aktuellen UEFA-Rangliste auf Platz 13 liegt. Somit kommen keine Topvereine in die Quere.
In der Qualifikation B spielen hingegen die Topnationen die fehlenden fünf Plätze aus. Dabei spielen Zweit-, Dritt- und Viertplatzierte der letzten nationalen Meisterschaft um die Tickets für die Gruppenphase.
Insgesamt soll durch diesen Modus sichergestellt werden, dass die kleinen Verbände leichter in die Gruppenphase kommen können und sie sollen auch mehr Geld für den Einstieg erhalten, um finanziell mehr Profit zu haben.
Michel Platini hatte bei seinem Amtsantritt als UEFA-Präsident versprochen, dass er sich um mehr Ausgleich bemühen möchte, dass die kleineren Fußballverbände im Rahmen der UEFA eine größere Chance für die Champions League erhalten. Diese nun beschlossenen Maßnahmen könnten ein erster Schritt sein.
Bei der Gelegenheit wurde beschlossen, dass die Qualifikation auf vier Wochen ausgedehnt werden soll, um ein besseres Marketing für die Qualifikationsspiele und bessere TV-Quoten zu erzielen. Ausserdem wird das Finale nicht mehr an einem Mittwoch, sondern an einem Samstag stattfinden.
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