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Arbeitsmarkt und Arbeitslosigkeit

Arbeitsmarkt: Wichtiger Indikater der Wirtschaft

Der Arbeitsmarkt hängt eng mit der Wirtschaft zusammen und beide Systeme sind voneinander abhängig. Steigt die Arbeitslosigkeit, dann haben die Menschen weniger Geld zur Verfügung und kaufen weniger Waren ein, was die Wirtschaft schwächt. Ist die Wirtschaft schwach, so steigt die Arbeitslosigkeit erst recht und so entsteht ein Kreislauf, der oft nicht zu stoppen ist.

Umkehrt sinkt die Arbeitslosigkeit spürbar, wenn ein Wirtschaftsaufschwung eingesetzt hat. Dessen Auswirkungen sind volle Auftragsbücher in den Unternehmen und um diesen Aufträgen entsprechen zu können, benötigt man ausreichendes Personal, was wiederum den Arbeitsmarkt entlastet. Dadurch steigt das Einkommen der Menschen und der Privatkonsum hilft der Wirtschaft, noch stärker zu werden. Also auch im positiven Sinne hängt der Arbeitsmarkt vom Status der Wirtschaftsdaten ab.

Ein wichtiger Indikator des Arbeitsmarktes ist die Quote der Arbeitslosigkeit. Hierbei werden die Zahlen der Arbeitnehmer inkl. gemeldete Arbeitslose den Arbeitslosen gegenübergestellt. Die so errechnete Quote, zum Beispiel 5%, wird monatlich neu erhoben und gerne mit dem Vormonat oder dem gleichen Monat vor einem Jahr verglichen.

Die Arbeitslosenrate ist aber ein problematischer Wert, weil gerne auch manipuliert wird. So werden tausende Menschen in Schulungen geschickt, die häufig umstritten sind, weil sie nicht die Chancen auf einen Job erhöhen, so die betroffenen Menschen. Wer aber einer Schulung zugeteilt wurde, fällt aus der Arbeitslosenstatistik und damit sinkt die Quote, obwohl die KursteilnehmerInnen genauso arbeitssuchend sind wie die sonstigen Arbeitslosen.

Ein weiteres Problem der Arbeitslosenquote ist die Tatsache, dass Umweltfaktoren massive Änderungen bewirken können. So war beispielsweise der Winter 2006/07 in Europa viel zu warm und die Bauwirtschaft konnte praktisch die gesamte Zeit ihrer Tätigkeit nachgehen, weshalb die sonst saisonal bedingte Arbeitslosigkeit in der Baubranche nicht zum Tragen kam. Im Winter davor war ein sehr langer und strenger Winter mit viel Schnee und Eis verzeichnet worden, weshalb die Bauwirtschaft lange Monate keine Außentätigkeiten durchführen konnte und die saisonale Arbeitslosigkeit sich nicht vermeiden ließ. Diese beiden Zeiträume lassen sich aufgrund des Wetters im Rahmen der Baubranche, aber auch anderer Branchen eigentlich nicht vergleichen.

Weitere Informationen über die Personengruppen, die in der Arbeitslosenstatistik angeführt werden, finden Sie unter dem nachstehenden Link.

http://www.wirtschafts-abc.com/index.php?id=politik-arbeitsmarkt

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Bisherige Kommentare (1)

Manfred schrieb am 20. 12. 2010 um 13:06

Wer von euch kennt den Finanzberater Erwin Godizo bzw. hat sein "e-book" gelesen?
Empfehlenswert?
www.reich-werden-beim-crash.com
Freue mich über eure Beiträge

Seiten: 1

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